Herm

 

Klein, aber mehr als fein: Der Insel-Winzling betört mit Stränden, ganz viel Grün und Muße

 

Am liebsten wäre es uns, wenn Sie jetzt nicht mehr weiterlesen würden. Denn wer einmal auf Herm war, möchte diese zauberhafte winzige Insel eigentlich vor dem Rest der Welt geheim halten.

 

Das Strandparadies Herm ist eines der beliebtesten Ausflugsziele für Einheimische und Touristen. Von Guernsey aus braucht man rund 20 Minuten mit der Fähre - und legt direkt im Paradies an, das hier gerade einmal zwei Quadratkilometer groß ist und daher in weniger als drei Stunden erkundet werden kann. Eine Welt, in der man seine Füße in so feinen, weißen Sand graben kann, wie man ihn sonst nur an den Stränden der Karibik vermutet. 

 

Der Zauber von Herm wirkt sofort: Nur ein paar Schritte von der Fähre auf die Insel, und eine tiefe Ruhe erfüllt einen. Auf Herm, sagen die Leute, gibt es wenig zu tun, aber man hat trotzdem nicht genug Zeit, um alles zu machen. Zum Beispiel: nichts. Oder an den Blüten des Rhododendron riechen, auf einer Bank sitzen, aufs Wasser schauen und den Möwen lauschen. Die Insel macht es einem einfach abzuschalten, denn das Leben hier ist herrlich reduziert.

 

Herm gerhört dem State of Guernsey und wird verpachtet, seit 2008 an John und Julia Singer. Auf der Insel kann man kein Eigentum erwerben. Nur wer hier arbeitet, darf sich niederlassen. Autos und sogar Fahrräder sind tabu. Wenn einer der rund 60 Einwohner und jährlich 65.000 Touristen etwas oder jemanden transportieren muss, tut er das mit der Pferdekutsche oder einem Traktor.

 

Um den ganzen Zauber dieser friedvollen Insel zu erleben, sollte man über Nacht bleiben. Unterkünfte verschiedenster Art laden zur Übernachtung ein, vom einzigen Hotel der Insel über Selbstversorger-Apartments bis hin zu einem Campingplatz. Es ist fast ein wenig abenteuerlich, auf dem Kleinod zu übernachten, scheinbar fernab von allem, was man sonst unter dem Stichwort Zivilisation gewöhnt ist. "The White House" ist das einzige Hotel auf der Insel, die Uhren gehen auch dort anders. Oder besser: gar nicht. Wer in dem eleganten Hotel mit Kolonialtouch und Blick auf Guernsey übernachten will, muss in seinem Zimmer auf alles verzichten, was im normalen Leben für Hektik sorgt: Fernseher, Telefon, Zeitmesser jeder Art. Dafür bekommt er Ruhe rund um die Uhr und Tee pünktlich um fünf - so ganz ohne Termin geht es eben doch nicht.

Wer der Insel nur als Tagesausflügler einen Besuch abstattet, kann sich in der Mermaid Tavern stärken oder vornehm im White House Hotel speisen. In den vielen kleinen Geschäften finden Sie garantiert ein Souvenir und während der Sommermonate können Sie jeden Dienstag die herrlichen Inselgärten bei einer Führung mit Herms Obergärtner bewundern.

Bevor man die Insel schweren Herzens wieder verlässt, trinkt man aber noch stilecht ein Ale. Genauer: ein Pint "Herm Island Gold". Das wird von der "Liberation Brewery" in Jersey extra für die kleine Insel gebraut und in der "Mermaid Tavern" ausgeschenkt...

 

...aber behalten Sie das mal lieber für sich.

 

Quelle: Visit Guernsey und "Food and Travel" (Ausgabe Februar/März 2015)

 

 


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